Hello world!

„Welcome to WordPress. This is your first post. Edit or delete it, then start blogging!“

Spricht das garnicht mehr so jungfräuliche WordPress..

Klar war schon lange: ein Blog soll her. Domains waren da. CMSse waren schon lange größtenteils theoretisch, kleinerenteils auch praktisch evaluiert.
Neben ein paar Nachrichtenseiten waren (und sind) es die Blogs, die sich in meinen Browserhistorien ganz weit in den Vordergrund drängen.

Entschieden war: das Blog muss jetzt her. Eine Veränderungmaj fand (und findet) statt. Verbunden mit einer deutlichen Erhöhung der geographischen Distanz zu allen Menschen, die ich kenne, schätze und mit denen ich die letzte Jahre geteilt habe.
Zudem hinterläßt der Alterungsprozeß bei mir seine Spuren, die zeitliche Einordnung von prägenden oder einfach nur bemerkenswerten Ereignissen fällt öfter schwerer – Tagebuch tut mehr als Not.

Hosteurope macht mir die Entscheidung für ein CMS leicht – schnell ist Serendipity installiert und gelöscht, WordPress installiert und gelöscht, Serendipity unter der anderen Domain installiert und gelöscht, WordPress unter der anderen Domain installiert.

Aufenthalte im Waschsalon erweitern die soziale Kompetenz und geben ausreichend Gelegenheit, WordPress näher kennenzulernen.
Das Konfigurieren macht einem Frickler meiner Art Freude und beschäftigt eine ganze Weile.

Irgendwann hat sichs auch am tollsten CMS auskonfiguriert, denn form follows ja bekanntermaßen function, beziehungsweise, es geht schließlich um Blogs, content.

Also muss jetzt mal content her, damit die form endlich content zum followen hat. Und so sitzt der frisch gebackene Wortartist vor einem leeren canvas wie jeder heute oder in früheren Tagen große Autor zu Beginn seiner Karriere vorm sagenumwobenen leeren Blatt.

OK, ein ‚About‘ muss her. Schnell stellt sich heraus, dass das möglicherweise der schwierigste Teil der Veranstaltung wird.
Formulierungen drängen sich auf und werden wegen Oberflächlichkeit oder zweifelhafter Herkunft verworfen. Aus welcher Perspektive soll der Text überhaupt geschrieben werden? Was soll erklärt werden? Bin ich ich oder der lehrersohn oder tim²? Möchte ich das überhaupt trennen? Und wenn ich trenne, halte ich das durch? Soll das Blog monothematisch sein? Geht das überhaupt und ist das sinnvoll?

‚About‘ – blöder Einstieg, stelle ich fest. Irgendwie hab ich dann eins auf die Beine gestell(z)t. Dabei bleibts dann auch erstmal. Bevor das Blog nicht seine Identität gefunden hat, versuche ich auch nicht, Selbiges nochmal zu charakterisieren.

Nachdem Idee, Infrastruktur, Spielerei und Ausreden langsam keine Ausreden für das Fehlen des ersten Eintrags und damit des offiziellen Startschusses des Blogs mehr sind, ist es jetzt soweit – viele Worte für das hier:

Mein Blog und ich sagen ‚Hello World‘!

PS. Ich dachte mal, der erste Artikel begänne so:

 

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